Eröffnung: Dienstag, 14. Juni 2016, 19:00 Uhr
Ausstellung: 15.06 - 29.06.2016
Kurator: Anselm Pavlik

Im musikalischen Sinne ist die Synkope ein kontrollierbares und bewusst einsetzbares Werkzeug zur rhythmischen Gestaltung eines Werkes. In der medizinischen Terminologie ist der Ausdruck jedoch mit dem Zustand der Ohnmacht und Bewusstlosigkeit verknüpft.
Die Synkope spannt hiermit einen Bogen scheinbarer Widersprüche, die in den Werken von Matthias Buch wirksam sind und die reziproke Abhängigkeit von Aktion und Reflexion zu einem Stilmittel verschmelzen lassen. Die Ohnmacht ist hier weniger die Überforderung in Anbetracht einer zu bewältigenden Aufgabe als vielmehr der Kontrollverlust, wobei ein selbstlaufendes Instrument ins Spiel kommt. Fremdheit und Dislokation kommen hierbei zum Vorschein und können sich dadurch niederschlagen, Orte und Landschaften bilden, welche dem ansonsten Verborgenen geschuldet sind.
Kurator: Anselm Pavlik