Karin Frank | 07.11. – 21.11.2018

Eröffnung: Mittwoch, 07. November 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 08.11. – 21.11.2018
Öffnungszeiten: MI – FR 17:00 – 20:00 Uhr
artunited – 1090 Wien, Glasergasse 4a

„In dieser Ausstellung möchte ich den Focus auf Zeichnungen lenken und weniger auf die Skulptur. Die Zeichnung begleitet mich als Ausdrucksform meiner künstlerischen Arbeit mein Leben lang. Alle meine Skulpturen beginnen mit der Zeichnung, bevor sie dreidimensionale Form annehmen. Hier möchte ich den Spieß einmal umdrehen und die Wand mit Zeichnungen bestücken. Zur Ergänzung wird eine Skulptur gezeigt. Zeichnungen entstehen sehr spontan und unmittelbar. Bei den meisten Zeichnungen wurde auf die schnelle Erfassung Wert gelegt anstatt sie präzise auszuformulieren.“ Karin Frank

Karin Frank
* 1972 in Wien
lebt und arbeitet in Wien.
Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen
Details siehe www.karinfrank.com

llim • Punctum – Von dort und von da an. | Sarah Rechberger | 22.11. – 01.12.2017

Illim • Punctum – Von dort und von da an. | Sarah Rechberger
Eröffnung: Mittwoch, 22. November 2017, 19 Uhr
Ausstellung: 23.11. – 01.12.2017
Öffnungszeiten: MI – FR 17:00 – 20:00 Uhr
artunited curated by Anselm Pavlik

„Die Punkte, die ich aufziehe, erinnern an Vermessungen, an ein Ordnungsraster, doch ist jeder Punkt für sich eine Öffnung, ein Nadelöhr, oder ein Pfeil, der aus dem Element selbst schießt.“ (Sarah Rechberger)

Sarah Rechberger geboren 1983 in Wien studierte bei Brigitte Kowanz und Olafur Eliasson.
2017 war Ihre Arbeit im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zu sehen. http://futurenows.net/entry/sarah-rechberger/ 

(Texte und Kurator: Anselm Pavlik)

Links: Surveying Sun Points, 2017, Installation – Performance: Stahl, Senklot, Wasser, Holz.
Rechts: Myzel II, 2012, Luftaufnahme am 10.5.2012, Mali Lošinj, Durchlichtphotographie, Nährboden mit Bakterien und Pilzhyphen.

Artists/Partners: Das Künstlerpaar Antonella Anselmo und Wolfgang Pavlik | Kuratorin Synne Genzmer Vienna Art Week 2017 – Open Studio | 18.11.2017 – 15 Uhr

Kuratorengespräch und Ausstellung: „Artists/Partners: Das Künstlerpaar Antonella Anselmo und Wolfgang Pavlik im Dialog. Über 20 Jahre Seite an Seite. Liebe und Malerei.
Kuratiert von Synne Genzmer

Antonella Anselmo and Wolfgang Pavlik
Vienna Art Week 2017 | Open Studio
Saturday, 18th November 2017, 03:00 p.m.
In conversation with the curator Synne Genzmer.
Glasergasse 4a, 1090 Vienna

LINE. Be `tween. – LINIE. Sei dazwischen. | Tobias Gossow und Philipp Renda | 24.10 – 03.11.2017

LINE. Be `tween. – LINIE. Sei dazwischen.
Tobias Gossow und Philipp Renda
Eröffnung: Dienstag, 24. Oktober 2017, 18 Uhr
Ausstellung: 25.10. – 03.11.2017
Öffnungszeiten: MI – FR 17:00 – 20:00 Uhr
artunited curated by Anselm Pavlik

Unendlich dünn, unendlich lang. Als Kurve und Gerade in der Mathematik, Begrenzung und Netzwerk auf Plänen, Kontur und Silhouette von Gebäuden und Personen, Buchstaben eines Buches und endlose Zahlenreihen einer Tabelle. Diffuse Gedanken und ungeordnete Ideen bündeln, beschreiben und projizieren. Als geschriebenen Sprache, als Illustration. Ein Werkzeug der Dokumentation, Erinnerung und Transzendenz. Ein Transportmittel in die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart. Die Linie ist allgegenwärtig und ein basales Werkzeuge zur Reduktion und Beschreibung unserer komplexen Welt.

Als zentrales Gestaltungswerkzeug und Arbeitsthematik spiegelt sich die Linie in den Werken von Tobias Gossow und Phillip Renda wieder.

Malerei

Philipp Renda

Kurator und Texte: Anselm Pavlik

Artunited @ Parallel Vienna 2017 | Antonella Anselmo – Wolfgang Pavlik | 19.09 – 24.09.2017

Artunited is happy to announce the participation at the
PARALLEL VIENNA 2017 contemporary art exhibition.

The exhibiting artists are Antonella Anselmo and Wolfgang Pavlik.

19. – 24. September 2017

Alte Sigmund Freud Universität
Schnirchgasse 9a | 8th Floor | Room 805, 1030 Vienna

press
„Zimmer mit Aussicht“
Antonella Anselmo Wolfgang Pavlik

Unter dem Titel „Zimmer mit Aussicht“ zeigen die beiden Künstler in Raum 805 eine Ausstellung in der ihre unterschiedlichen Positionen verschmelzen. Ihr Beitrag zur PARALLEL VIENNA 2017 erzählt von dem Außenwelt aus dem Zimmer betrachtet; Pavlik arbeitet mit der Entsagung des Blickes; Anselmo spielt mit der Neugier der Beobachterin jenseits der Fenster. Der zentrale Punkt ihres Beitrags ist das Fenster im Raum, das zur Rauminstallation im Sinne des Satzes von Blaise Pascal präsentiert wird: „Das ganze Unglück der Menschen rührt aus einem einzigen Umstand her, nämlich, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“
Wien, September 2017

http://www.antonellaanselmo.com
http://wolfgangpavlik.yolasite.com

artunited
Glasergasse 4a
1090 Wien
http://www.artunited.at

PARALLEL VIENNA 2017 Booklet
PARALLEL VIENNA 2017 Program

Farbkörper – Colorbody | Anna Steinhäusler

Anna Steinhäusler | FARBKÖRPER – COLORBODY

Eröffnung: Mittwoch, 31. Mai 2017, 19:00 Uhr
Ausstellung: 01.06. – 09.06.2017
Öffnungszeiten: MI – FR 17:00 – 20:00 Uhr
artunited curated by Anselm Pavlik

Im Erkennen eigener und fremder Anteile liegt das Potential der Veränderung. Ist einem die Vernetzung des Individuums und der Gesellschaft bewusst, kann die persönliche Veränderung die Erneuerung und das Umdenken innerhalb einer Gesellschaft mit enthalten.
In den Medien Keramik und Malerei schafft Anna Steinhäusler Collagen der Innen- und Außenwelt. Die gezeigten, menschlichen Körper stehen in Verbindung und tragen Abfärbungen des Umfeldes auf ihrer Oberfläche.
Ein Farbton entfaltet seine Wirkung mit den ihn umgebenden Farben. Durch ihr Verhalten zueinander bestimmen sie das Kräftespiel innerhalb einer Komposition: Sie ziehen sich an und stoßen sich ab. Sie verhalten sich einnehmend oder dezent und gehen Kontraste ein. Im Dialog können Farben nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Sie agieren innerhalb eines Netzes. Ein Rot neben einem Blau wirkt anders als ein Rot neben einem Gelb.
Die Interaktion zwischen Farben gleicht der Prägung eines Menschen innerhalb eines sozialen Umfeldes. Äußere Einflüsse gestalten Denkmuster, die als Handlungen real werden. Jede Erfahrung und jeder Dialog  wird als Verkörperung weitergetragen und in ein Denkmodell eingebaut.
Die in Körper und Geist hinterlassenen Spuren funktionieren wie Filter, mit denen wir die Welt sehen. Nicht wie sie ist, sondern wie wir sie erfahren haben. Wir betrachten durch Erinnerungsbrillen.

Text: Anna Steinhäusler

Bild: Anna Steinhäusler – Exchange, 2017, Two kinds of Stoneware, 19 x 22 x 16 cm.

Grauer Ozean – A concrete ocean | Benjamin Nachtigall

Benjamin Nachtigall | Grauer Ozean – A concrete ocean

Eröffnung: Mittwoch, 15. März 2017, 19:00 Uhr
Ausstellung: 16. März – 30. März 2017
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 17:00 – 20:00
artunited curated by Anselm Pavlik

Alles beginnt mit einem schemenhaften Bild, einer Szene oder einer Figur. Benjamin Nachtigall füllt damit leere Räume und schmale Lücken einer Stadt, eines Innenhofes und einer Wohnung. Erscheinungen werden zu Protagonisten seiner Zeichnungen und Skulpturen. In Stimmung eines Tagtraums verschneidet er urbanes mit natürlichem und schafft so surreale Szenographien. Skulptur und Zeichnung stehen bei Nachtigall in Symbiose und speisen einander. So erschafft er eine persönliche Dramaturgie und Geschichten. Seine Vorstellung, die selbe Stimmung immer wieder zu replizieren, fordert aufs neue und stimuliert eigene Interpretationsräume zu finden und zu öffnen. „…sondern diese Vorstellung möglichst in der selben Stimmung neu zu formen und damit Fragen aufzuwerfen, um die Betrachtenden herauszufordern und neue Spuren zur Interpretation zu hinterlassen.“ (Benjamin Nachtigall)
Text: Anselm Pavlik

artunited curated by Anselm Pavlik

Antonella Anselmo & Wolfgang Pavlik | 19.11.2016 | Vienna Art Week 2016 – Open Studio Days

„filling a space in a beautiful way“
… Schönheit kann auch ein Diktat sein, einem geistigen Kolonialismus dienen. Daher wurde sie von vielen Diktaturen missbraucht.
Aus: „Was ist Schönheit? Anmerkungen über Ästhetik und Augenblick“ von Karl Brunner

Vienna Art Week 2016 – Open Studio Days
Antonella Anselmo & Wolfgang Pavlik
Samstag, 19.11.2016 | 13:00 – 18:00 Uhr

Antonella Anselmo
1957 in Palermo geboren. Lebt und arbeitet in Wien.
In ihren Leinwänden, Papierarbeiten und in den gestalteten Büchern macht sie etwas sichtbar, das uns im Alltag verborgen bleibt. In dem Geflecht aus Assoziationen, dem Zusammenspiel von Erinnerungen und Visionen, sowie in den Überlagerungen von Schichten, und Farblasuren kommt „Das universelle Gewebe dieser Welt” zum Vorschein.
Die Träume besetzen die Leere im Schlaf, doch an den wachen Nachmittagen suche ich nach einer Sprache für das Nichts und finde sie in Bildern, in denen die Leere für ein ganzes Leben steht. Für das ganze Leben. Bist du bereit, das zu ertragen?
(Peter Zimmermann)

Wolfgang Pavlik
born 1956 in Vienna, lives and works in Vienna and Palermo .
Restraint and denial are instruments of my aesthetics, they are essential for the kind of painting I have been pursuing for years. All my attention is dedicated to the self-restraint of a formal order of composition, and to achieving impact by withdrawing colours from the spectrum. What captures me are the fragments, the extracts of life and everything else that moves therein. I refer to those elements which, at first impression, appear incoherent. It’s not what one sees in the spur of the moment, but rather what remains concealed that creates mystery and magic. As a result, what remains is a restricted view, a selection of pre-existing inner images and
their layout.
In our, times, the human is increasingly faceless, but in my paintings becomes visible again through the absence of a distinctive face. Time and time again, I find myself surprised realising how much I love in a painting those things one cannot really see.
(text: Personal Structures „You don’t know me“, catalogue Venice 2015)